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So hilft Designer Desk, bei der Anwendungsentwicklung die Kommunikationskluft zwischen Business und IT zu überwinden
Ein Interview mit Razvan Gabriel Ogrezeanu, Innovation Manager und Mitbegründer bei Encorsa, einem WEBCON Premium Partner

Wie setzen Sie WEBCON Designer Desk in Ihrem Unternehmen ein?

RGO: Kommt darauf an – manchmal nutzen wir es schon im Vertriebsprozess, manchmal am Anfang der Geschäftsanalyse-Phase. Das Beste daran, Designer Desk in der Akquisephase zu verwenden, ist, dass es sehr anwenderfreundlich, also für Fachanwender leicht zu verstehen ist. Bevor wir Designer Desk verwendeten, haben wir WEBCON Designer Studio eingesetzt, um bei Meetings mit potenziellen Kunden Prototypen zu skizzieren. Aber Designer Studio richtet sich an technisch versierte Menschen, die damit detaillierte Lösungen bauen. Darum ist es visuell unübersichtlich und für Laien möglicherweise verwirrend.
Jetzt können wir Designer Desk verwenden, während wir mit einem potenziellen Kunden auf denselben Bildschirm blicken. Wir können die Dinge so zeichnen und arrangieren, wie sie uns ihren Prozess beschreiben. Wir erstellen während des Meetings einen Prototyp ihrer Anwendung und lassen sie sofort an dem Prozess teilhaben. Sie können auch die Ergebnisse in Echtzeit sehen und den Prototyp testen, um sicherzugehen, dass er ihre Anforderungen widerspiegelt.

Ist es jetzt einfacher für sie zu verstehen, was Sie tun?

RGO: Ja – genauso ist es. Sie verstehen sofort, wie Workflows funktionieren. Das passiert schneller als wir jemals gesehen haben. Meist denken Menschen eher in den Kategorien von Anwendungen, Datenbanken – besonders, wenn es sich um spezialisiertere Kunden handelt, die ein gewisses technisches Wissen haben. Die Prototypen, die wir mit Designer Desk erstellen, verdeutlichen schnell, wie man stattdessen in Workflows denkt – was vor sich geht, wo sich etwas befindet, wer es hat, welche Optionen man hat usw. Das ist in Verkaufsgesprächen sehr eindrucksvoll.

Bringen sich die Fachanwender dank Designer Desk stärker in die Anwendungsentwicklung ein?

RGO: Definitiv – vor allem, da das Verständnis für die Workflow-Mentalität ihnen dabei hilft, in der Analysephase die richtigen Fragen zu stellen. Wenn Sie in Designer Desk ein Feld zu einem Formular hinzufügen wollen, bekommen Sie eine Liste mit Fragen, die Sie beantworten müssen. Dabei handelt es sich um Dinge, die wir als Anwendungsentwickler wissen müssen, um das Formular fertigzustellen. Vielleicht müssen später noch weitere Fragen gestellt werden, aber dank Designer Desk haben wir etwas, mit dem wir das Gespräch in Gang bringen können, und das macht einen riesigen Unterschied.

Hilft Ihnen Designer Desk bei der Neukundenakquise?

RGO: Es hilft definitiv, dass wir potenziellen Kunden glaubhaft vermitteln können, dass wir schnell Lösungen liefern können. Wir zeigen das Tool in Aktion, entweder im ersten oder zweiten Verkaufsgespräch – sobald wir dazu kommen, den eigentlichen Prozess zu besprechen. Für den Kunden ist es immer eine angenehme Überraschung zu sehen, dass wir an einen Auftrag wie an eine Zusammenarbeit herangehen.

Denken Sie, dass es das Projektrisiko reduzieren kann, einen Prototyp zusammen mit Fachanwendern zu erstellen? Können Sie den Kosten- und Zeitaufwand eines Projekts so besser abschätzen?

RGO: Ja, es hilft uns definitiv dabei, den Zeitplan und das Budget eines Projekts besser einzuschätzen. Aber was vielleicht noch wichtiger ist: Es minimiert das Risiko, dass wir das Falsche entwickeln. Es ist nicht immer leicht, den Bedarf eines Kunden vollständig zu verstehen oder Scope Creep zu vermeiden. Mit Designer Desk können wir sicherstellen, dass wir uns alle darüber einig sind, was geliefert werden soll.
Außerdem hat Designer Desk dazu geführt, dass wir kundenspezifische Anwendungen jetzt anders bereitstellen. Wir haben verstanden, dass wir unser Team aus Business-Analysten vergrößern mussten, weil die Phase der Geschäftsanalyse jetzt meistens 60–70 % des gesamten Projekts ausmacht. Sobald wir einen Prototyp für eine Lösung in Designer Desk fertiggestellt haben, veröffentlichen wir ihn in Designer Studio. Von da an ist es Aufgabe der professionellen Entwickler, komplexere Aktionen und Geschäftsregeln zu konfigurieren und sich um Sicherheit und Wartung zu kümmern. Dank der detaillierten Dokumentation, die Designer Desk für jeden Prototyp automatisch erstellt, haben unsere Entwickler eine klare Vorstellung davon, wie jede Anwendung funktionieren soll und was noch zu tun ist, damit der Prototyp in die Produktivumgebung gehen kann.

Razvan Gabriel Ogrezeanu, Innovation Manager und Mitbegründer bei Encorsa, einem WEBCON Premium Partner

Ein junger Unternehmer und engagierter Berater, der sich voller Leidenschaft für Technologie interessiert – und vor allem dafür, wie man sie im Sinne seiner Kunden einsetzen kann. Er ist der Meinung, dass Technologie ein hervorragendes Werkzeug ist, das der Menschheit zur Verfügung steht, – aber bis zum Beginn des „Low-Code-Zeitalters“ zu kompliziert und teuer in der Anwendung war. Technologie sollte jedem dabei helfen, seine täglichen Aufgaben ohne viele Ablenkungen und ohne komplizierte Bedienung zu bewältigen. Innovation ist mehr als die reine Entwicklung innovativer Technologien; es geht auch darum, sie nahtlos zu implementieren und in alle bestehenden Systeme zu integrieren.

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