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Designer Desk: Schneller zum Prototyp für Fachbereiche und IT
Jedes Workflow-Projekt beginnt gleich: Der Fachbereich beschreibt, was er braucht. Die IT setzt um, was sie verstanden hat. Das ist nicht immer dasselbe. Designer Desk sorgt mit einem funktionsfähigen Prototyp von Anfang an für eine gemeinsame Grundlage.
Designer Desk in der Praxis: Vom Workshop zum Prototyp
Am häufigsten wird Designer Desk in einem Format genutzt, das wir gerne „Pizza-Session“ nennen: ein gemeinsames Meeting von 60 bis 90 Minuten, bei dem sich ein Vertreter des Fachbereichs und ein Praktiker zusammensetzen und einen Prototyp erstellen.
„Wir haben um 16 Uhr begonnen, gegen 19 Uhr war der Prototyp fertig. Drei Tage später lief bereits der Pilotbetrieb, nach zwei Wochen war der Prozess vollständig produktiv. Heute laufen darüber rund 400 Prozessinstanzen.“
Robert Ogierman,
IT Project Coordinator, Raben Group, WEBCON DAY 2022
Der Fachbereich beschreibt den Prozess, der Praktiker modelliert ihn direkt in Designer Desk. Gemeinsam wird der Entwurf getestet, hinterfragt und weiterentwickelt. Am Ende der Session steht ein funktionsfähiger Prototyp, den alle Beteiligten nachvollziehen, ausprobieren und gemeinsam bewerten können.
Das Ergebnis ist eine abgestimmte Grundlage für die weitere Umsetzung. Nach der Veröffentlichung kann der Praktiker den Prototyp direkt im Designer Studio weiterentwickeln.
„Die Prototypen, die wir mit Designer Desk erstellen, vermitteln sehr schnell das Verständnis eines Workflows: Was passiert gerade?
Wo befindet sich der Prozess? Wer ist verantwortlich?
Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?“Łukasz Nowak, Vice President, PCG Academia [Quelle]
Designer Desk mit KI: Vom Prompt zum Prototyp
Alternativ lässt sich der erste Entwurf auch per KI erstellen. Der KI Process Builder generiert automatisch einen ersten Prototyp.
Beschreiben Sie Ihre Anwendung in einem Prompt oder fotografieren Sie eine Skizze vom Whiteboard ab. Der Process Builder analysiert die Eingaben und erstellt nicht nur den Workflow, sondern entwirft auch das Formular, ergänzt Feldbeschreibungen und definiert Datenquellen. Innerhalb weniger Minuten steht ein funktionsfähiger Prototyp bereit – noch bevor der eigentliche Workshop beginnt.
Anschließend können Sie den Prototyp entweder manuell weiterentwickeln oder den KI-Assistenten in natürlicher Sprache anweisen, Änderungen vorzunehmen. Auch Branchenstandards oder regulatorische Anforderungen lassen sich bereits im Prompt berücksichtigen.
Der Vorteil zeigt sich in der Session selbst: Statt über eine leere Seite zu diskutieren, arbeiten alle Beteiligten direkt an einem konkreten Prototyp. Feedback entsteht unmittelbar. Ideen werden sofort umgesetzt. Missverständnisse lassen sich früh ausräumen. So verlaufen Workshops effizienter und enden mit einem Ergebnis, auf das sich alle einigen können.
Die Governance bleibt dabei stets gewährleistet. Die KI macht Vorschläge, trifft jedoch keine Entscheidungen. Nichts geht ohne Freigabe live, und alles, was in den Verantwortungsbereich der IT fällt, bleibt auch dort.
Was ist Designer Desk technisch gesehen?
Designer Desk ist ein webbasiertes No-Code-Prototyping-Tool, das direkt in WEBCON integriert ist. Business-Analysten, Key User und Prozessverantwortliche modellieren damit Workflows und entwerfen Benutzeroberflächen, bevor die eigentliche Low-Code-Entwicklung beginnt. So entsteht eine fachliche Grundlage für die spätere Anwendung.
Designer Desk in WEBCON: Die Funktionen im Überblick
Designer Desk unterstützt Fachbereiche bei der Erstellung von Prototypen: Sie modellieren Prozesse, entwerfen Formulare und testen die Prozesslogik direkt im Browser – ganz ohne Programmierung.
Vier Funktionen machen das möglich: Der Workflow-Designer bildet den Prozessablauf ab, der Formular-Designer gestaltet die Eingabemasken, die Feldmatrix steuert Sichtbarkeit und Pflichtfelder in jedem Prozessschritt, und die Dokumentation per Klick erstellt automatisch eine vollständige Spezifikation, sobald der Prototyp fertig ist.

Der Prototyp aus Designer Desk wird in Designer Studio zur fertigen Anwendung weiterentwickelt und freigegeben. Die Grenze zwischen beiden Tools ist fest in der Plattform verankert. Fachbereiche können also nicht versehentlich Anwendungen ohne Governance live schalten.
Von Designer Desk weiter zu Designer Studio
Die Übergabe von Designer Desk an Designer Studio erfolgt nicht über ein PDF oder ein Dokument, sondern direkt in der Plattform.
Veröffentlicht ein Fachbereich einen Prototyp, erscheint dieser automatisch in Designer Studio, in der Projektgruppe „Designer Desk Projects“. Beim Öffnen findet der Praktiker bereits konfigurierte Workflows, Formularstrukturen, Felddefinitionen sowie grundlegende Einstellungen vor.
Die Aufgabe des Praktikers besteht darin, genau das zu ergänzen, was nur er ergänzen kann: Integrationen mit externen Systemen, Automatisierungen, Geschäftsregeln, Sicherheitsrollen und Bereitstellungskonfigurationen. Er interpretiert keine Spezifikation neu, sondern baut auf einer bereits definierten Grundlage auf.
FAQ
Häufig gestellte
Fragen

Ist Designer Desk kostenlos?
Es gibt eine kostenlose Sandbox-Version von Designer Desk, mit der Sie das Tool ausprobieren können. Sie können es erkunden und ein Gefühl dafür bekommen, wie es funktioniert.
Wenn Sie Designer Desk in Ihrem Unternehmen einsetzen möchten, benötigen Sie die passende Lizenz. Das bedeutet entweder eine Premium CAL oder eine dedizierte Designer Desk-Lizenz.
Für wen ist Designer Desk gedacht?
Business-Analysten, Key User und Process Owner – Menschen, die verstehen, wie ein Prozess funktioniert, aber keinen Code schreiben. Sie benötigen keine IT-Kenntnisse, um einen Prototyp in Designer Desk zu erstellen.
Kann ich Designer Desk für eine Anwendung nutzen, die bereits produktiv in WEBCON läuft?
Nein. Designer Desk ist ausschließlich für neue Projekte gedacht. Sobald ein Prototyp veröffentlicht wurde und ein Process Builder ihn in Designer Studio übernimmt, endet die Rolle von Designer Desk.
Was erhält der Process Builder konkret, wenn ein Prototyp veröffentlicht wird?
Veröffentlicht ein Fachbereich einen Prototyp, erscheint dieser in Designer Studio in der Projektgruppe Designer Desk Projects. Der Process Builder öffnet ihn und findet bereits konfigurierte Workflows, Formularstrukturen, Felddefinitionen sowie grundlegende Konfigurationen vor – bereit zur Erweiterung um Integrationen, Geschäftsregeln, Sicherheit und Bereitstellung.
Unterstützt Designer Desk KI?
Ja. Die KI-Funktionen in Designer Desk können aus einer Prozessbeschreibung in natürlicher Sprache einen Prototyp erstellen und beschleunigen so die erste Session. Die KI unterstützt; sie ersetzt weder den Process Builder noch umgeht sie die Governance-Grenze.
Wie lange dauert eine typische Prototyping-Session?
Die meisten Teams erreichen in 60 bis 90 Minuten einen funktionsfähigen, abgestimmten Prototyp. Das nennen wir eine Pizza Session – ein Meeting, ein Fachbereichsvertreter und ein Process Builder im selben Raum, die in Echtzeit bauen und testen. Der Prototyp wird noch am selben Tag veröffentlicht. Der Process Champion kann oft schon am nächsten Tag ein MVP bereitstellen.
Können mehrere Personen gemeinsam an einem Prototyp arbeiten?
Ja. Stakeholder können den Prototyp im Browser ansehen und ausprobieren, verschiedene Pfade testen und während einer Session in Echtzeit Feedback geben. Das ist der Kern des Pizza-Session-Modells – alle reagieren auf denselben funktionsfähigen Prototyp, statt ein Dokument zu interpretieren.
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